Telekom Austria: Höhere Gehälter, neuer Festnetzchef
Der österreichische Telekommunikationskonzern hat sich mit österreichischen Arbeitnehmervertretern auf einen neuen Kollektivvertrag geeinigt.
Die Telekom Austria (TA) hat sich mit österreichischen Arbeitnehmervertretern auf einen neuen Kollektivvertrag geeinigt. Die in Österreich tätigen Mitarbeiter des Konzerns verdienen 2009 3,6 Prozent mehr. Dieser Wert liegt um einen halben Prozentpunkt über der für 2008 gültigen Erhöhung. Es gibt dabei jedoch eine Deckelung bei 140 Euro (2008: 150 Euro). Das 2006 gestartete Mitarbeiterbeteiligungsprogramm wird fortgeführt. Die TA-Mitarbeiter in Österreich erhalten noch im Dezember TA-Aktien im Wert von 150 bis 300 Euro. Ausgenommen sind Manager, die sowieso schon Aktienoptionen beziehen. 2006 waren noch Anteilsscheine im Wert von 600 Euro zugeteilt worden, 2007 dann nur mehr im Wert von 150 Euro.
Die österreichische Festnetzsparte der Telekom Austria erhält zum Jahreswechsel einen neuen Chef: Hannes Ametsreiter, bisher und weiterhin Marketingvorstand der Mobilkom Austria, hat einen Vertrag für fünf Jahre bekommen. Er folgt damit dem im Sommer abgetretenen Rudolf Fischer nach. "Das neue Management-Team bringt alle Voraussetzungen mit, um eine Wende im Festnetzsegment herbeizuführen", kommentierte Konzernchef Boris Nemsic die Bestellung, "Die Funktion von Hannes Ametsreiter als CEO des Telekom Austria Festnetzsegmentes und als Marketingvorstand von Mobilkom Austria vergrößert den Einfluss am österreichischen Markt." (Daniel AJ Sokolov) / (jk)