Smartphone-Kamera macht 3D-Bilder
Die Poppy von Hack Things macht aus einem iPhone ein Gerät zur Aufnahme räumlicher Bilder.
Die Poppy von Hack Things macht aus einem iPhone ein Gerät zur Aufnahme räumlicher Bilder.
Nur die wenigsten aktuellen Handys können stereoskopische 3D-Bilder aufzunehmen. Diese Fähigkeit verleiht "Poppy", das einem klobigen Diabetrachter ähnelt, nachträglich iPhones (4, 4S und 5) und dem iPod Touch (5. Generation). Das Smartphone oder der Musikplayer wird in einen Schlitz etwa in der Mitte des Gerätes geschoben. Es erledigt seinen Job rein optisch: Über ein Linsensystem werden zwei versetzt angeordnete Bilder auf die Kamera projiziert. Zum Aufzeichnen kann nahezu jede Kamera-App verwendet werden, auch Videos sind möglich.
Das so entstehende Doppelbild lässt sich mit Poppy auch gleich in 3D betrachten – dazu sind auf der Rückseite zwei Okulare angebracht. Besonders kompakt ist Poppy nicht, der Hersteller weist explizit darauf hin, dass die Kombination aus 3D-Aufsatz und Betrachtungselement "nicht für die Hosentasche" geeignet sei. "Dafür ist das Gerät aber ein Statement", so die Macher stolz, "es ist schick und ein bisschen retro". Die ersten Poppys sollen ab Dezember für Vorbesteller erhältlich sein, die nächste Charge soll es ab Frühjahr 2014 geben.
Produkt: Poppy
Hersteller: Hack Things
Preis: 50 Dollar
(bsc)