Navigationsmodul für AR.Drone 2.0
Die Einsteiger-Quadrocopter ermittelt mit einer Zusatzhardware GPS-Positionsangaben.
Die Einsteiger-Quadrocopter AR.Drone 2.0 von Parrot lässt sich mit einer Zusatzhardware GPS-fähig machen, berichtet Technology Review in seiner Online-Ausgabe. Der sogenannte Flight Recorder ist ein kompaktes Navigationsmodul, das in das Fluggerät eingeschoben wird. Es sammelt diverse Flugdaten und erlaubt es später, den Trip nach Download der Daten auf einer Karten anzuzeigen. Ebenfalls durchaus praktisch: Es ist möglich, den anzufliegenden Ort vorher festzulegen und die Drohne dann autonom aufbrechen zu lassen – etwa zum Abfilmen eines Ortes. Mittels GPS findet das Gerät zudem zu seinem Besitzer zurück, ohne dass dieser die Fernsteuerung nutzen müsste.
Ein vier Gigabyte großer integrierter Speicher erlaubt es außerdem, Videos aufzuzeichnen, was für bis zu zwei Stunden möglich sein soll. Das Modul soll zudem die Fluglage verbessern, weil die Drohne ihre Eigenposition genauer bestimmen kann. Der AR.Drone 2.0 Flight Recorder ist direkt bei Parrot bestellbar, dort werden 100 Euro fällig. Bei Amazon.de ist das Gerät aber auch schon für unter 85 Euro aufgetaucht.
Das Gewicht ist mit 31 Gramm vernachlässigbar, der GPS-Chip arbeitet mit SIRF 4, was eine Genauigkeit von plus/minus zwei Meter erlaubt. Es soll maximal 25 Sekunden dauern, bis die erste Standortbestimmung erfolgt ist. Das Modul wird per USB 2.0 mit der AR.Drone 2.0 verbunden, zu älteren Versionen des Parrot-Fluggeräts ist es nicht kompatibel. Im Look orientiert sich der Flight Recorder an den Flugdatenschreibern großer Maschinen. Ein zentrales Problem der AR.Drone 2.0 löst das Gerät allerdings nicht: Die maximale Flugzeit liegt auch mit einem größeren Akkumodul, das ebenfalls mittlerweile für knapp 50 Euro angeboten wird, bei nur maximal 18 Minuten. Die AR.Drone 2.0 selbst, die sich mit Hilfe von iOS- und Android-Geräten steuern lässt, kostet knapp 300 Euro.
Siehe dazu auch in in Technology Review online:
(bsc)