IBM startet Programm für effizientere Rechenzentren

Die eingesparte Energiemenge durch effizientere Server können Firmen als Emissionszertifikate verkaufen.

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Im Rahmen der milliardenschweren Big-Green-Initiative bietet IBM in Zusammenarbeit mit Neuwing Energy Ventures Firmen an, den Energieverbrauch ihrer Rechenzentren durch effizientere Technik zu verringern. Über die eingesparte Energiemenge bekommen die Firmen ein Zertifikat, das zum Beispiel an Emissionszertifikatbörsen verkauft werden kann. Nach Aussagen eines IBM-Sprechers erreicht der Ertrag solcher Zertifkate bei einem größeren Projekt mehrere Hunderttausend Dollar.

IBM empfiehlt zur Senkung des Stromverbrauchs in Rechenzentren die Anzahl der physisch vorhandenen Systeme durch Virtualisierung zu verringern. Anfang August gab der Konzern bekannt, 3900 Server in eigenen Rechenzentren durch 30 System-z-Mainfraimes zu ersetzen, was eine Energieeinsparung von 80 Prozent zur Folge haben soll. Zudem verringerte IBM die Anzahl der Rechenzentren von 155 auf sieben in den letzten zehn Jahren.

Als unabhängiger Partner dokumentiert und überprüft Neuwing Energy Ventures die Einsparungen bei den teilnehmenden Firmen und stellt die Zertifikate aus. In den USA startet das Programm noch in diesem Jahr; für 2008 hofft IBM, es auch in Europa anbieten zu können. (chh)