Cloud-Dienst speichert Hausschlüssel
Mit der iOS-App KeyMe lassen sich Haus- und Wohnungsschlüssel fotografieren und zu einem Cloud-Dienst hochladen. Geht der Schlüssel dann verloren, kann man sich einen Nachschlüssel bestellen. Das geht vorerst nur in den USA.
Der neue Cloud-Dienst KeyMe will zu einer Art virtuellem Schlüsseldienst werden: Mit Hilfe einer iOS-App ist es möglich, aus dem Foto eines Haus- oder Wohnungsschlüssel ein digitales Muster zu erzeugen, das wiederum auf den KeyMe-Servern landet. Verliert der Nutzer seinen Schlüssel, kann er sich bei der Firma einen Nachschlüssel bestellen. Alternativ ist es auch möglich, das mit der App erstellte Muster einem Schlüsseldienst zu zeigen, der dann einen Ersatzschlüssel anfertigt.
(Bild: Hersteller)
KeyMe soll aktuell nicht mit allen Schlüsselarten funktionieren und ist nur in den USA erhältlich. Eingescannte Schlüssel lassen sich auch mit Freunden teilen. Ein Blick auf die Datenschutzbedingungen des Dienstes lohnt sich – so heißt es unter anderem, dass KeyMe "ohne Weitergabe persönlicher Informationen" die Schlüsselgeometrie an Dritte senden darf, was aber nur der Erstellung des Ersatzschlüssels dienen soll. Ob man einem solchen Dienst trauen möchte, ist eine weitere Frage. Pro Zugriff auf die Schlüsseldaten verlangt KeyMe 10 US-Dollar, die als In-App-Kauf abgerechnet werden. Die Anwendung läuft ab iOS 5.0 und ist für iPhone und iPod touch optimiert. (bsc)