Microsoft aktualisiert Desktop-Suche
Das mittlerweile Windows Search genannte Desktop-Suchprogramm von Microsoft soll in Version 4.0 schneller laufen, andere PCs durchsuchen und Indizes reparieren können.
Das mittlerweile Windows Search genannte Desktop-Suchprogramm von Microsoft soll in Version 4.0 bis zu 33 Prozent schneller laufen. Bisher trägt es allerdings noch den wenig Vertrauen erweckenden Beinamen Preview. Microsoft weist das Programm im Vista-Blog explizit als Verbesserung der Suchfunktion von Windows Vista aus, bietet aber auch Download-Pakete für Windows XP und Server 2003 an – jeweils in Versionen für 32 und 64 Bit.
Windows Search 4.0 soll in der Lage sein, per "Remote Index Discovery" auf anderen PCs liegende Indizes zu durchsuchen. Über die Funktion "Rollback Recovery" soll das Tool den Suchindex auf den letzten Stand zurückbringen, wenn beispielsweise ein Festplattenfehler vorliegt. So kann sich der Indexer darauf beschränken, nur einige noch nicht erfasste Dateien zu ergänzen, statt den Index komplett neu aufbauen zu müssen.
Für das Indexieren von E-Mails auf einem Exchange-Server soll die Windows-Suche weniger Zeit benötigen als der Vorgänger, da sie weniger Pakete sendet und mit weniger Aufrufen über RPC auskommt. Das Programm indexiert nun außerdem EFS-verschlüsselte Dateien und bietet Gruppenrichtlinien, die für einzelne Nutzer anwendbar sind. (akr)