Arbeitgeber-Bewertungssite veröffentlicht erste Jahresrangliste

Die Website Glassdoor.com, auf der Arbeitnehmer Beurteilungen über ihre Arbeitgeber abgeben können, hat seine erste Rangliste der 50 besten Arbeitsplätze in den USA veröffentlicht. Der Softwarehersteller Adobe hat es dabei weit nach oben geschafft.

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Die Website Glassdoor.com, auf der Arbeitnehmer anonym Beurteilungen über ihren Arbeitgeber abgeben können, hat zum ersten Mal eine Rangliste der "50 besten Arbeitsplätze" in US-amerikanischen Unternehmen veröffentlicht. Mit jeweils der Durchschnittsnote 4,5 auf einer von 1 bis 5 reichenden Bewertungsskala belegen der Lebensmittelhersteller General Mills und die Unternehmensberatung Bain & Company die ersten beiden Plätze. Auf dem dritten Platz steht mit einer Durchschnittsnote von 4,4 der DVD-Verleiher Netflix, gefolgt vom Softwarehersteller Adobe mit 4,3.

Die 50 Unternehmen wurden aus 11.000 herausgesucht, über die im vergangenen Jahr insgesamt 75.000 Arbeitnehmer Fragebögen ausgefüllt haben, erläutert Glassdoor.com. In die Top-50 kamen nur solche Unternehmen, für die 25 Bewertungen von US-amerikanischen Arbeitnehmern vorlagen und die eine Durchschnittsnote von mindestens 3,5 in allen Kategorien wie Aufstiegsmöglichkeiten, Gehalt, Kommunikation und leitendes Personal aufweisen. Außerdem benötigte der CEO des Unternehmens eine Zustimmungsrate von mindestens 50 Prozent.

Unter den IT-Unternehmen, die es unter die bestbewerteten 50 geschafft haben, reichte es fĂĽr Google und SAP fĂĽr Platz 7 und 8 und fĂĽr NetApp fĂĽr Platz 10. Auf Platz 19 steht Apple, direkt gefolgt von Juniper Networks. Mit Novell steht ein weiteres groĂźes IT-Unternehmen auf Platz 32. Nicht unter den ersten 50 finden sich groĂźe andere Unternehmen wie Microsoft, IBM oder Hewlett-Packard. Microsoft kommt beispielsweise bei 634 Bewertungen auf eine Durchschnittsnote von 3,7, CEO Steve Ballmer auf eine Zustimmungsrate von 44 Prozent; Yahoo-CEO Jerry Yang kommt auf 35 Prozent Zustimmung, sein Unternehmen auf eine Note von 3,4. Im Vergleich dazu kommt Adobe-CEO Shantanu Narayen auf 79 Prozent Zustimmung. (anw)