Microsoft und Novell wollen an Zugangshilfen arbeiten

Ein Jahr nach Abschluss ihres Kooperationsabkommens erweitern Microsoft und Novell ihre Zusammenarbeit zur Verbesserung der Interoperabilität zwischen Linux und Windows.

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Ein Jahr nach Abschluss ihres in der Open-Source-Community umstrittenen, aber von vielen Unternehmen begrüßten Kooperationsabkommens erweitern Microsoft und Novell ihre Zusammenarbeit in Sachen Interoperabilität zwischen Windows und Linux. Nach Virtualisierung, einheitlichen Verwaltungswerkzeugen, Active-Directory-Integration und einem Konvertiertool zwischen OpenXML und ODF stehen jetzt auch Zugangshilfen für behinderte Computeranwender auf dem Programm.

Microsoft will dazu die Spezifikation der User Interface Automation (UIA) offenlegen und verspricht, keine eigenen Patente durchsetzen zu wollen, die bei einer Implementierung verletzt werden könnten. Microcofts UIA ist ein API, über das Programme wie Screenreader und Eingabehilfen oder auch Werkzeuge zum automatisierten Testen von Anwendungen auf Elemente der Bedienoberfläche zugeifen können. Es ist der Nachfolger von Microsoft Active Accessibility (MSAA). Novell will eine Schnittstelle für existierende Zugangshilfen für Linux entwickeln und als Open Source veröffentlichen.

Zu dem Kooperationabkommen zwischen Microsoft und Novell siehr auch:

(odi)