Logitech revidiert erneut Jahresprognose und plant Entlassungen
Wegen der wirtschaftlich schwierigen Bedingungen lässt die Nachfrage nach Logitech-Produkten nach. Deshalb kürzt das Unternehmen seine Prognosen und plant Stellenstreichungen.
Der Schweizer Peripheriegeräte-Hersteller Logitech kürzt erneut seine Umsatzprognose für das laufende Geschäftsjahr. Details dazu gehen aus einer aktuellen Mitteilung nicht hervor, diese sollen am 20. Januar bekannt gegeben werden. Außerdem will Logitech weltweit rund 15 Prozent seiner 9400 Arbeitsplätze abbauen. Bereits im Oktober hatte Logitech seine Wachstumserwartung für das mit dem März endende Geschäftsjahr von 15 Prozent für Umsatz und operativen Gewinn auf 6 bis 8 beziehungsweise 3 bis 5 Prozent gekürzt, nachdem zuvor eine Erfolgsmeldung nach der anderen über den Geschäftsverlauf zu lesen war.
Im vergangenen dritten Quartal habe die Nachfrage der Händler stark nachgelassen, teilt Logitech mit. Angesichts der schwächelnden Nachfrage der Verbraucher hätten die Logitech-Kunden ihre Lagerbestände abgebaut. Die Probleme beträfen alle geografischen Bereiche und Vertriebskanäle. Zudem erwartet Logitech eine Verschlechterung der Wirtschaftslage in den kommenden Monaten. Vor diesem Hintergrund plant das Unternehmen eine Überarbeitung seiner Kostenstruktur. (anw)