Open-Source-Manager appellieren an Obama
Eine Gruppe von Open-Source-Managern legen dem neuen Präsidenten der Vereinigten Staaten quelloffene Software und offene Standards ans Herz.
In einem offenen Brief appelieren siebzehn Manager von Open-Source-Firmen an US-Präsident Obama, quelloffene Software künftig stärker in technisch orientierten Regierungsinitiativen einzubeziehen. Sie unterstreichen dabei die nach ihrer Meinung entscheidende Rolle, die Open Source und offene Standards bei der Entwicklung von Technologie-Projekten spielen können. Auch weist die Gruppe auf die durch Open Source möglichen Kostenersparnisse in Bereichen wie IT-Infrastruktur, Software-Entwicklung, Hosting, Kommunikation und Zusammenarbeit hin. Nicht zuletzt erwähnen sie die Transparenz, die mit einem offenen Entwicklungsmodell einhergeht.
In der Tat scheint das Weiße Haus quelloffener Software gegenüber durchaus aufgeschlossen zu sein. Einem Bericht der BBC zufolge sei der Sun-Mitgründer Scott McNealy gebeten worden, die neue US-Regierung in dieser Hinsicht zu beraten. Im Vordergrund stünden dabei Kostensenkungen und Herstellerunabhängigkeit. Zu den Unterzeichnern des Dokumentes gehören zum Beispiel der Alfresco-CEO John Powell, der ehemalige Geschäftsführer der Open Source Development Labs, Stuart Cohen (jetzt Chef der Collaborative Softare Inititiative), Ingres-Chef Roger Burkhardt und Bertrand Diard, CEO und Mitgründer des Integrationsspezialisten Talend. (akl)