CES

Das Zwei-Rechner-in-einem-Notebook

Asus spinnt auf der CES 2009 die Idee des Notebooks mit AuĂźen-Display aus dem Jahre 2008 weiter.

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GroĂźansicht des LCD-Touchdisplays des Mini-Rechners (von Leinwand abfotografiert)

(Bild: Nico Jurran)

Auf der CES 2006 präsentierte Asus auch ein Notebook der W5F-Reihe, das neben einer eingebauten 1,3-Megapixel-Kamera durch ein eingebautes Display-Modul mit angrenzendem Tastenblock an der Rückseite des Displays herausstach. Hierüber lieferte das Gerät auch im ausgeschalteten Zustand nicht nur Informationen wie die Uhrzeit oder das aktuelle Datum, sondern ermöglichte es dem Anwender sogar, E-Mails-Accounts zu überwachen und eintreffende Nachrichten zu lesen sowie anstehende Termine abzurufen. Wer mochte, konnte auf dem kleinen Display auch Tetris spielen.

Auf seiner Pressekonferenz zur diesjährigen CES präsentierte Asus nun nicht nur ein Keyboard mit eingebautem Media-Center-PC, sondern griff die Idee des Notebooks mit eingebaumtem Zweit-Display bei einem Protoyp erneut auf – und entwickelte sie weiter. Zwar liegt das zweite Display (4,3 Zoll Touch-LCD) nun unterhalb der Tastatur, wie 2006 warb das Unternehmen aber unter anderem auch diesmal damit, darüber Mails abzurufen. Neu ist hingegen, dass Asus nun von einem zweiten Rechner im Notebook spricht, nicht nur von einem Display. Dieser Mini-PC soll sogar Videos im Vollbild-Modus auf dem Display des Notebooks abspielen können, andererseits aber so stromsparend arbeiten, dass er bis zu 12 Stunden am Stück läuft. Über Preis und Verfügbarkeit machte Asus keine Angaben.

Bei der W5F-Reihe von 2006 handelt es sich übrigens um Windows-Vista-Rechner – ein Betriebssystem, das Asus mittlerweile nicht mehr bewirbt. Stattdessen demonstrierte Asus-Vorstand Johnny Shih gemeinsam mit Microsofts Marketing-Manager Dave Fester lieber, dass Microsofts kommendes Betriebssystem Windows 7 auf einem Netbook mit 1 GByte RAM problemlos und schnell läuft. (nij)