Omni Group darf keine Mac-App-Store-Crossgrades anbieten

Nach der Vorstellung des "OmniKeyMaster", mit dem Nutzer verbilligt von Mac-App-Store-Versionen auf Direkt-Download-Apps wechseln konnten, ist Apple nun eingeschritten.

vorlesen Druckansicht 5 Kommentare lesen
Lesezeit: 1 Min.

Der Softwarehersteller Omni Group darf keine Crossgrades von über den Mac App Store vertriebenen Programmen anbieten. Der Anbieter bekannter Apps wie OmniFocus oder OmniGraffle hatte mit dem "OmniKeyMaster" Ende August ein Werkzeug eingeführt, das den Mac eines Nutzers auf Mac-App-Store-Versionen von Omni-Apps untersuchte. Danach war es möglich, von der Mac-App-Store-Version auf die Direktvertriebsvariante zu wechseln – und zwar im Falle eines Upgrades auch rabattiert.

Verboten: Der "OmniKeyMaster".

(Bild: Hersteller)

Doch genau das scheint nun nicht mehr zu gehen. Wie die Omni Group in ihrem Blog schreibt, schritt offenbar Apple selbst gegen das nutzerfreundliche Angebot ein. "Solange wir unsere Apps weiter über den Mac App Store verkaufen, dürfen wir Updates für dort erworbene Programme nicht über andere Kanäle vertreiben", berichtet Omni-Boss Ken Case.

Omni will Apple nun weiter darauf drängen, in seinen App Stores endlich Upgrade-Preise zu erlauben. Bislang ist es bei größeren Updates nur möglich, eine komplett neue Anwendung anzulegen, die von Entwicklern dann häufig zumindest in der Anfangsphase verbilligt angeboten wird. Die Omni Group hatte mit dem "OmniKeyMaster" versucht, eine Alternative anzubieten. Der bekannte Entwickler Daniel Jalkut von Red Sweater Software kommentierte auf Twitter, Apple sende damit ein "frostiges" Signal. (bsc)