Supermicro stellt Home-Server-Hardware vor
Die auf Server-Hardware spezialisierte Firma Supermicro stellt einen kompakten Barebone fĂĽr Heim-Server vor.
Der auf Server-Mainboards und -Barebones spezialisierte Hersteller Supermicro zeigt auf der CES den Barebone SuperServer 5035L-IB für Heim-Server. Das Gerät im Midi-Tower-Format ist aus vergleichsweise billigen Komponenten aufgebaut, nämlich unter anderem mit dem Mainboard X7SLM-L bestückt. Es bietet aber Platz für vier SATA-II-Festplatten und bringt zwei Gigabit-Ethernet-Ports sowie das 80-Plus-Bronze-spezifizierte 300-Watt-Netzteil Ablecom PWS-303-PQ mit, das bisher allerdings in der 80-Plus-Liste nicht auftaucht.
Das Mainboard ist mit dem schon einige Jahre alten, aber in Nettops und auf vielen anderen billigen LGA775-Mainboards noch häufig anzutreffenden Intel-Chipsatz 945GC bestückt. Deshalb unterstützt es maximal FSB800-Prozessoren und lediglich 2 GByte RAM. Als Southbridge verwendet Supermicro allerdings statt des üblichen ICH7 den ICH7R, der Platten an seinen vier SATA-Ports zu einem (Software-)RAID mit den Levels 0,1, 0+1 oder 5 zusammenfassen kann. Die Southbridge stellt – anders als neuere ICH-Versionen – auch noch einen IDE-Kanal bereit. Die beiden PCIe-Netzwerkchips stammen von Realtek (RTL8111C-GR).
Gleichzeitig mit dem SuperServer 5035L-IB kündigt SuperMicro auch ein Workstation-Barebone für Intels neuen Prozessor Core i7 aus der Nehalem-Generation an. In der SuperWorkstation 5046A-XB steckt das X58-Board C7X58, das mit seinen beiden PEG-Slots sowohl AMD CrossFireX als auch Nvidia SLI unterstützen soll. Auch hier kommt ein 80-Plus-Bronze-Netzteil zum Einsatz, das PWS-865-PQ (PDF-Datei) liefert allerdings nominell 865 Watt. (ciw)