CES

Veranstalter der CES weiterhin optimistisch

Die Unterhaltungselektronik habe schon viele Krisen erlebt, sagte Gary Shapiro, Chef des US-Branchenverbands und Messe-Ausrichters Consumer Electronics Association. "Aber bis jetzt haben wir jede Krise erfolgreich ĂĽberwunden."

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Von
  • dpa

Die Branche der Unterhaltungselektronik startet angesichts der weltweiten Wirtschaftskrise mit trotziger Zuversicht ins Jahr. Zur offiziellen Eröffnung der Consumer Electronics Show (CES) am gestrigen Donnerstag in Las Vegas ließen sich die Veranstalter nicht von ihrem Optimismus abbringen. Die Unterhaltungselektronik habe schon viele Krisen erlebt, sagte Gary Shapiro, Chef des US-Branchenverbands und Messe-Ausrichters Consumer Electronics Association (CEA). Jede von ihnen sei außergewöhnlich gewesen. "Aber bis jetzt haben wir jede Krise erfolgreich überwunden."

Die ersten Veranstaltungen und folgenden Präsentationen neuer innovativer Produkte auf der diesjährigen CES sorgten auch weltweit für Aufsehen und erzeugten viel Begeisterung, sagte Shapiro. Die Branche der Unterhaltungselektronik habe mit ihren Innovationen die Kraft, die kriselnde Wirtschaft weltweit zu beleben und anzukurbeln. Für das laufende Jahr erwartet der Verband ein weiteres Umsatzwachstum von weltweit mehr als 4 Prozent auf 724 Milliarden US-Dollar. Zu den großen Trends gehören in diesem Jahr zum Beispiel neue internetfähige Fernseher, eine neue Generation von Playern der DVD-Nachfolgerin Blu-ray, neue Kameras und Camcorder mit leistungsfähigen Speichermedien und direkten Internet-Funktionen respektive 3-D-Filme-Technik.

Der CES ist es nach Angaben des Veranstalters in diesem Jahr gelungen, mit insgesamt 2700 teilnehmenden Ausstellern den Wert vom vergangenen Jahr zu halten. Während einige große Unternehmen fernblieben, warb die CEA rund 300 neue, auch kleinere Aussteller an. Zudem erwartet Shapiro rund 130.000 Besucher. Das wäre nur ein geringer Rückgang, im vergangenen Jahr zählten die Veranstalter 140.000 Teilnehmer. Zu den Besuchern zählt die CEA jedoch neben den Fachbesuchern auch die Mitarbeiter der Aussteller sowie die Medienvertreter. Wochen zuvor war viel spekuliert worden, wie stark sich die weltweite Wirtschaftsflaute auf die Branche der Unterhaltungselektronik und den Zulauf der CES, eine der größten Messen der Branche weltweit, auswirken wird. Die großen Hotels der Wüstenstadt im US-Bundesstaat Nevada hatten zuletzt mit Dumping-Preisen noch Gäste anzulocken versucht. (dpa) / (anw)