Rambus baut 20 Prozent der Belegschaft ab

Nachdem das kalifornische Unternehmen tief in die roten Zahlen gerutscht ist, reduziert es die Zahl der Mitarbeiter um 90 auf dann etwa 340 Personen.

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Die kalifornische Entwicklerfirma Rambus, einstiger New-Economy-Börsenstar und bekannt sowohl für schnelle Speicherchips als auch zahlreiche Patentstreitigkeiten, reagiert mit einem Abbau von Arbeitsplätzen auf den wirtschaftlichen Misserfolg. Nachdem die Firma zweiten Quartal 2008 ein Minus von 145 Millionen US-Dollar einfuhr, von dem der Löwenanteil von rund 130 Millionen US-Dollar auf Wertberichtigungen für vormals gewährte Steuervergünstigungen entfällt, setzt sie nun die bereits angedeuteten Umstrukturierungsmaßnahmen um.

Rund 20 Prozent der bisherigen Belegschaft sollen bis zum Jahresende abgebaut werden, nach Wegfalls dieser 90 Arbeitsplätze aus allen Firmenbereichen sollen dann noch etwa 340 Personen für die Firma tätig sein. Die Kosten für die Maßnahmen schätzt Rambus auf 4 Millionen US-Dollar, man will damit aber insgesamt rund 17 Millionen US-Dollar jährlich an Personal- und anderen Kosten einsparen. Zum Vergleich: In den ersten beiden Quartalen 2008 hat das Unternehmen alleine etwa 22,3 Millionen US-Dollar für juristische Auseinandersetzungen (General Litigation Expenses) ausgegeben. (ciw)