Ehemalige Apple-Mitarbeiterin einigt sich mit US-Börsenaufsicht

Das Untersuchungsverfahren der US-Börsenaufsicht gegen die ehemalige Apple-Mitarbeiterin Nancy R. Heinen endet mit einem Vergleich und der Zahlung von insgesamt 2,2 Millionen US-Dollar.

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  • Reiko Kaps

Die US-Börsenaufsicht SEC hat sich mit der früheren Apple-Mitarbeiter Nancy R. Heinen auf einen Vergleich im Verfahren um die Rückdatierung von Aktienoptionen geeinigt. Heinen muss demnach knapp 1,6 Millionen US-Dollar aus den Spekulationsgewinnen zuzüglich 400.000 US-Dollar Zinsen zurückzahlen. Ein Bußgeld von 200.000 US-Dollar kommt zu dieser Summe hinzu. Außerdem darf Heinen fünf Jahre lang nicht als leitende Angestellte in öffentlichen Firmen arbeiten.

Die SEC ermittelte gegen Heinen und andere Apple-Mitarbeiter wegen der Rückdatierung von Aktienoptionen, die Apple nach einer internen Untersuchung im Oktober 2006 einräumte. Im April 2007 einigte sich die US-Börsenaufsicht bereits mit dem ehemaligen Apple-Finanzchef Fred Anderson, ging gegen Heinen aber vor Gericht. Aktienoptionen räumen Mitarbeitern von Unternehmen das Recht ein, Anteilsscheine künftig zu einem Kurs von dem Datum zu erwerben, an dem sie ausgestellt wurden. (rek)