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Namenswechsel bei Nvidias Mobil-Grafikchips

Mit einem Mittelklasse- und zwei Einsteiger-Grafikchips lässt Nvidia die GeForce-100M-Serie anlaufen. Neu ist weniger die Hardware als die Terminologie.

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Drei Tage nach der Vorstellung der Mobility-Radeon-4000-HD-Serie durch AMD sortiert nun Nvidia seine Notebook-Grafikchips neu: Die neue GeForce-100M-Serie trägt im Unterschied zur GeForce-9000M-Reihe dreistellige statt vierstellige Modellnummern. Abgesehen von der Terminologie fallen die Neuerungen bei den drei heute vorgestellten Chips jedoch marginal aus.

In der Mittelklasse tritt der GT 130 M an, seine 32 Shader-Prozessoren laufen mit maximal 1,5 GHz Taktfrequenz. Notebook-Hersteller dürfen die Geschwindigkeit allerdings drosseln, um die Temperaturentwicklung zu beschränken. Mit dem bis zu 1 GByte großen Speicher (DDR2/DDR3) spricht die GPU per 128-Bit-Anbindung. Die Ausstattung ähnelt somit zwei Modellen aus der altbekannten GeForce-9M-Serie: Der 9600M GT hat ebenfalls 32 Shader, die mit maximal 1,25 GHz etwas langsamer sind. Der 9700M GT gibt seinen 32 Shadern eine Frequenz von 1,55 GHz vor.

AuĂźerdem hat Nvidia zwei Einsteiger-Chips vorgestellt: Der G 110 M hat 16 Shader-Einheiten, die mit maximal 1 GHz rechnen; die bis zu 1 GByte Speicher sind mit 64 Bit angebunden. Der bereits seit Februar 2008 bekannte Einsteiger-Chip 9300M G bringt es ebenfalls auf 16 Shader, die mit bis zu 800 MHz laufen. Das kleinste Mitglied des Trios, der G 105 M, kommt mit acht Shadern aus, die allerdings mit bis zu 1,6 GHz rennen. Er greift auf maximal 512 MByte Grafikspeicher zurĂĽck.

An digital angebundene Displays leiten alle drei Chips maximal 2560 × 1600 Bildpunkte weiter. Außerdem bringen sie alle aktuellen Schnittstellen mit (HDMI, DisplayPort, Single & Dual Link DVI, VGA). Ebenso wie bei der Taktfrequenz schöpfen aber auch bei den Schnittstellen die Notebookhersteller nicht immer alle vorhandenen Möglichkeiten aus. TDP-Werte seiner neuen Grafikchips nennt das im Silicon Valley beheimatete Unternehmen bislang nicht. (cwo)