Business-Ultrabook mit 33 Stunden Laufzeit
HP setzt bei seiner nächsten Generation an Business-Notebooks auf flache Gehäuse. Dabei sollen manche EliteBook-Ultrabooks mit Zusatzakku Laufzeiten von deutlich jenseits eines Tages erreichen.
(Bild:Â HP)
Der Trend zu dünnen Notebooks macht auch vor der Business-Klasse nicht halt: Nachdem Dell bereits Ende August den Schwenk zu flachen Geräten angekündigt hat, folgt nun HP mit einem ebenso überarbeiteten Portfolio. Offiziell sind zwar nur manche Geräte der Serie EliteBook 800 Ultrabooks, doch auch die ProBook-Familien 600 und 400 haben flache Gehäuse – ein deutlicher Unterschied zu dem klobig-klotzigen Design der Vergangenheit.
Die EliteBook-Familie umfasst künftig die mit ULV-Haswells befeuerten EliteBook 820 G1 (12 Zoll), EliteBook 840 G1 (14 Zoll) und EliteBook 850 G1 (15,6 Zoll). "G1" steht für die erste Generation nach Einführung des überarbeiteten Namensschemas, künftige Iterationen mit neuem Innenleben werden dann also wohl "G2" heißen. Die 14- und 15,6-Zöller gibt es modellabhängig mit Touchscreen, was weniger ein Anforderung seitens der Admins und Profi-Nutzer ist, sondern vielmehr Intels Spec-Katalog befriedigt, damit solche Geräte dann das Ultrabook-Logo tragen dürfen – was wiederum mit Marketingzuschüssen für HP verbunden ist.
Mit einem optionalen Unterschnallakku, der nur unter das EliteBook 840 G1 passt, soll das Notebook rekordverdächtige 33 Stunden ohne Steckdose durchhalten. Im Zubehörprogramm aller 800er-Modelle steht business-typisch eine Dockstation: Das Ultraslim-Dock kam bislang bereits beim EliteBook Folio 9470m zum Einsatz.
HPs neue Business-Notebooks (5 Bilder)

Die klassischen großen Dockstationen passen nur unter die ProBooks. Die Wachablösung für die bisherigen Geräte heißt ProBook 640 G1 (14 Zoll, Intel-CPU), ProBook 645 G1 (14 Zoll, AMD-CPU), ProBook 650 G1 (15,6 Zoll, Intel-CPU) und ProBook 655 G1 (15,6 Zoll, AMD-CPU); die AMD-Varianten sollen auch hierzulande erhältlich sein. Weil die Gehäuse hier flacher geworden sind, mussten auch die Akkus bei der Bauhöhe abspecken – weshalb Admins für gemischte Gerätepools aus alten und neuen Notebooks unterschiedliche Ersatzakkus bereit halten müssen.
Für den kleinen Business-Geldbeutel sind die 400er-ProBooks gedacht, namentlich das ProBook 430 G1 (13,3 Zoll, Intel-CPU), das ProBook 440 G1 (14 Zoll, Intel-CPU), das ProBook 445 G1 (14 Zoll, AMD-CPU), das ProBook 450 G1 (15,6 Zoll, Intel-CPU), das ProBook 455 G1 (15,6 Zoll, AMD-CPU) und das ProBook 470 G1 (17,3 Zoll). Allen fehlt ein Docking-Anschluss, für manche ist ein Touchscreen erhältlich. Möglicherweise werden nicht alle Modelle hierzulande erhältlich sein.
Mit dem Spectre X2 Pro haben Business-Kunden ein 2-in-1-Gerät zur Wahl, dass je nach Blickwinkel ein Ultrabook mit abnehmbarer Tastatur oder ein x86-Tablet mit Tastaturdock ist. Docking gibt es hier zwar nicht, wohl aber Management-Funktionen und Sicherheits-Features.
Detaillierte Ausstattungsvarianten aller Neulinge nennt HP bislang nicht. Die EliteBook-800-Geräte sollen aber schon in den nächsten Tagen zu Preisen ab 700 Euro bei den Händlern aufschlagen und die ProBook-400-Notebooks ab 300 Euro. Die ProBook-600-Modelle gibt es hingegen frühestens Mitte November ab 500 Euro, das Spectre X2 Pro dann ab 1000 Euro. Zudem soll ab November neues Zubehör für das schon länger erhältliche ElitePad 900 verfügbar sein, nämlich eine Hülle mit SmartCard-Reader (280 Euro) und eine mit SmartCard-Reader und Fingerabdruck-Sensor (500 Euro). (mue)