Bitkom: Stereoanlagen gehen online
Laut einer Untersuchung des IT-Branchenverbandes verfügten 19 Prozent der stationären Audio-Geräte, die in der ersten Jahreshälfte verkauft wurden, über einen Internet-Anschluss.
Laut einer neuen Untersuchung des IT-Branchenverbandes Bitkom verfügten 19 Prozent der stationären Audio-Geräte, die in der ersten Jahreshälfte verkauft wurden, über einen Netzwerk-Anschluss. Bei portablen Audioplayern stünden Online-fähige Geräte mittlerweile sogar für über ein Drittel des Umsatzes, so der Bitkom unter Berufung auf Daten des Marktforschungsinstituts GfK.
(Bild:Â Hersteller)
Bereits heute setzten viele Verbraucher auf vernetzte Audiogeräte, etwa um Musik mittels AirPlay oder DLNA zu übertragen oder auf Streaming-Angebote zurückgreifen zu können, so die Studie. "Knapp jeder zweite Smartphone-Nutzer (46 Prozent) hört häufig auf seinem Gerät Musik. Gleiches gilt für 44 Prozent der Nutzer von Desktop Computern und Laptops. Auch Tablet-Computer werden von 43 Prozent häufig zum Musikhören genutzt", schreibt der Bitkom.
Populär seien in Deutschland mittlerweile auch die erwähnten Streaming-Audio-Angebote, obwohl diese hierzulande erst relativ spät auf den Markt kamen. So nutzten bereits 6 Millionen Bundesbürger Dienste wie Spotify oder Rdio, 16 Millionen kennen sie. Besonders jüngere Internetnutzer machten von dem Angebot Gebrauch. Laut einer weiteren Bitkom-Umfrage verwenden 28 Prozent der 18- bis 29-Jährigen entsprechende Dienste, bei den 30- bis 44-Jährigen immerhin knapp 12 Prozent. (bsc)