Stellenstreichungen bei Oracle

Beim erfolgsverwöhnten Datenbank- und Businesssoftware-Konzern haben die schwache Konjunktur und die Finanzkrise ihre Spuren in den Bilanzen hinterlassen; nun folgen Entlassungen.

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Von
  • Jürgen Kuri

Auch Oracle kann sich der Wirtschaftskrise nicht entziehen: Beim erfolgsverwöhnten Datenbank- und Businesssoftware-Konzern haben die schwache Konjunktur und negativen Währungseffekte zuletzt den Gewinn stagnieren lassen. Auch für die laufenden Geschäfte ist man nicht sehr optimistisch gestimmt: Deutlich weniger neue Softwareverträge als üblich soll es geben. Erste Konsequenzen hat Oracle wohl nun Ende vergangener Woche gezogen: Rund 500 Mitarbeiter aus der amerikanischen Verkaufs- und Consulting-Abteilung wurden entlassen, berichtet das Wall Street Journal unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Kreise.

Bislang hat Oracle dazu keine Stellung bezogen, auch nicht, ob es weitere Entlassungen gegen soll. Derzeit beschäftigt Oracle weltweit rund 86.000 Mitarbeiter, in Nord- und Südamerika alleine rund 33.000. Nach den zuletzt eher mäßigen Geschäftszahlen waren die Spekulationen hochgekocht, Oracle könnte bis zu 10 Prozent der Stellen streichen, Analysten hatten dagegen mit mehreren hundert Entlassungen gerechnet. (jk)