T-Mobile: 3,8 Prozent Lohnerhöhung angeboten
Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di, die 6,5 Prozent Lohnerhöhung fordert, kritisierte das Angebot, da es an Bedingungen wie die Einführung einer neuen Lohnebene geknüpft sei, bei der neue Beschäftigte weniger verdienten.
Die Deutsche Telekom hat für die rund 5500 Beschäftigten der Handy-Sparte T-Mobile Deutschland einen Lohnzuschlag von 3,8 Prozent angeboten. Das über elf Monate laufende Angebot umfasse zudem eine Einmalzahlung von 550 bis 650 Euro pro Mitarbeiter, hieß es bei T-Mobile. Vertreter der Telekom und der Gewerkschaft ver.di waren zuvor zur dritten Tarifrunde für T-Mobile Deutschland zusammengetroffen.
Ver.di kritisierte das Tarifangebot, da es an Bedingungen gekoppelt sei. So habe die Telekom eine neue Lohnebene vorgeschlagen, bei der neue Beschäftigte weniger verdienten, sagte ver.di- Verhandlungsführer Ado Wilhelm der Finanznachrichtenagentur dpa-AFX. "Die Risiken werden dabei auf die Mitarbeiter verlagert." Wilhelm kündigte an, dass ver.di das Tarifangebot prüfen werde. Zugleich sagte er: "Wir bereiten uns darauf vor, dass wir auch bei T-Mobile einen Arbeitskampf führen können." Die Gewerkschaft war mit einer Forderung von 6,5 Prozent mehr Lohn in die Gespräche gegangen. (dpa) / (jk)