iPhone-Gerüchteküche: HSDPA mit 7,2 MBit/s im neuen Modell
Im Code der aktuellen Beta-Version des iPhone Software Development Kit wurden Hinweise auf die Verwendung eines Infineon-Chips aus der S-Gold3-Serie in einer kommenden Version des iPhones gefunden.
Der iPhone-Hacker Zibri hat in der aktuellen Beta-Version des iPhone Software Development Kits Code-Teile gefunden, die auf die Verwendung eines Infineon-Chips aus der S-Gold3-Serie in einer kommenden Version des iPhones hinweisen. Diese Chips sind unter anderem für die Funkanbindung zuständig. Zwar könnte es sich dabei auch um den EDGE-Chip PMB 8877 handeln, doch wahrscheinlicher ist der Einsatz eines PMB 8878 – dieser unterstützt HSDPA-Geschwindigkeiten bis zu 7,2 MBit/s.
Eine UMTS-Version des iPhones wird für Mitte des Jahres erwartet. Doch das 16-GByte-Modell ist derzeit nur schwer zu bekommen, das 8-GByte-Modell verkauft T-Mobile in Deutschland seit kurzem günstiger. Eine solche Verknappung – die Preissenkungen beim kleinen Modell könnte man auch als Abverkaufsaktion bezeichnen – führt nach Erfahrungen mit anderen Apple-Produkten häufig zu einer baldigen Vorstellung eines Nachfolgemodells. Da das Telefon jedoch in anderen Ländern problemlos erhältlich ist, ist wohl nicht mit einer vorzeitigen Vorstellung eines UMTS-Modells zu rechnen. (ll)