TV-Tipp: Der fotografische Supermarkt

In einer selbst gedrehten Filmdokumentation setzen sich die Schüler einer zehnten Klasse der Bedeutung und den Möglichkeiten der Fotografie auseinander.

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Von
  • Dr. Thomas J. Schult

siehe auch:
- Trend Analogfotografie
- Interview mit Rineke Dijkstra

In einer selbst gedrehten Filmdokumentation setzen sich die Schüler einer zehnten Klasse der Bedeutung und den Möglichkeiten der Fotografie auseinander.

Im Mittelpunkt der TV-Dokumentation des Hessischen Rundfunks steht die Frage: Zeigen Fotografien die Wirklichkeit oder lassen sie sie verschwinden? Die neue digitale Fotografie vervielfältigt zumindest die Alltagswelt - nicht nur durch Kameras, sondern auch durch Handys, die zu jeder Zeit spontane Bilder ermöglichen, die überall hin verschickt werden können. Dies wird in dem Film aufgegriffen und von den Jugendlichen selbst hinterfragt.

Schüler einer 10. Klasse der Alexander-von-Humboldt-Schule aus Rüsselsheim fotografieren - von der Kamera begleitet - ihre Alltagswelt und gehen dabei ihren Sehnsüchten, Wünschen und Ängsten nach. Wie wird etwa das Thema "Liebe" fotografiert? Wie teilt man seine Gefühle mit? Greifen sie dabei auf Werbemuster zurück, oder entwickeln sie ihre eigene Bildsprache? Werden die Fotos am heimischen PC bearbeitet, oder sind sie spontan? Welche Manipulationsmöglichkeiten gibt es? Gelingt es in diesem Projekt, die Alltags- und Konsumwelt von Schülern durch Schüler neu und kritisch zu hinterfragen? Der Film, den die Schüler selbst gedreht haben und der ihre eigene mediale Kompetenz stärkt, versucht eine Antwort zu geben.

Sendetermin: Donnerstag. 24. Oktober 2013 10 11.15 Uhr auf hr Fernsehen (pen)