Pixelmator 3.0 FX mit Ebeneneffekten

Die Mac-Bildbearbeitung kennt nun nicht-destruktive Ebeneneffekte und neue Verflüssigen-Werkzeuge. Änderungen unter der Haube versprechen bei großen Bildern bis zu doppeltes Arbeitstempo.

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Die Entwickler vom Pixelmator Team haben das nächste große Release ihrer Mac-Bildbearbeitung in den Mac App Store gestellt.

Größte Neuerung sind nicht-destruktiven Ebeneneffekte – von vielen Anwendern lang ersehnt. Damit kann man einer Ebene beispielsweise Schlagschatten zuweisen und diesen jederzeit nachbearbeiten. Weiterhin gibt es Verlaufsüberlagerung, Innerer Schatten, Konturen und Reflexion. Die Verflüssigen-Werkzeuge Bump, Wirbel, Distorsion sowie Verkrümmen ergänzen das Wischfinger-Tool. Diese verzerren und verformen ein Bild direkt mit der Maus.

Pixelmator 3.0 FX mit den neuen Ebeneneffekten

Unter der Haube hat sich nach Herstellerangaben einiges getan. Pixelmator soll bei groĂźen Bildern bis zu doppelt so schnell rechnen. Unter anderem wird das durch UnterstĂĽtzung von OpenCL und Grand Central Dispatch erreicht. Die App ist zudem auf Mavericks Stromspar-Techniken App Nap und Compressed Memory vorbereit.

Die Entwickler rühmen sich mit einer Erwähnung auf Apples Performance-Seiten zum neuen Mac Pro. Apple griff bis dato auf den Konkurrenten Adobe Photoshop zurück, wenn es darum ging die Leistungsverbesserung ihrer Hardware zu verdeutlichen.

Pixelmator 3 kostet rund 27 Euro, Besitzer der Vorversion erhalten das Update gratis. Mindestvoraussetzung ist OS X 10.7.5. Auf der Website gibt es eine 30-Tage-Testversion. In der aktuellen Ausgabe der Mac & i finden Sie einen Vergleichstest der in vielen Punkten identischen Vorgänger-Version mit Photoshop CC, PhotoLine, Gimp, Acorn und Photoshop Elements. (wre)