Bericht: Apple legt bei iPhone-Produktion nach
In den kommenden zwölf Monaten sollen bis zu 45 Millionen iPhones gebaut werden, berichtet Business Week unter Berufung auf informierte Kreise.
Apple stockt laut einem Medienbericht die Produktion seines Handys iPhone auf. Der US-Konzern wolle in den zwölf Monaten bis Ende August kommenden Jahres 40 bis 45 Millionen Geräte bauen lassen, berichtet das Magazin Business Week am heutigen Freitag in seiner Online-Ausgabe unter Berufung auf informierte Kreise. Apple habe die Ziele angehoben, nachdem das neue UMTS-taugliche iPhone 3G im Juli besser als erwartet gestartet sei. Derzeit würden rund 150.000 iPhones am Tag hergestellt.
Apple sagt zu seinen Absatzplänen bislang stets nur, im laufenden Kalenderjahr mindestens zehn Millionen Geräte absetzen zu wollen. Am weltweiten Handy-Markt mit mehr als einer Milliarde neuer Handys hat Apple nur einen bescheidenen Anteil. Zur Umsetzung der ambitionierten Pläne hat der Konzern sein Vertriebsnetz erweitert und bietet das iPhone auch über Einzelhandelsketten an – etwa bei Best Buy in den USA oder in den Läden der Media-Saturn Holding in Deutschland.
Nach dem weltweiten Verkaufsstart im Juli war es zu Engpässen bei der Versorgung mit dem Handy gekommen, auch in Deutschland war das neue iPhone in vielen Läden ausverkauft. Nach Angaben des deutschen Mobilfunkanbieters T-Mobile, der das iPhone hierzulande exklusiv mit eigenen Verträgen anbietet, soll sich die Situation inzwischen normalisiert haben.
Unterdessen sorgte das iPhone auch mit Verbindungsproblemen in UMTS-Netzen für Schlagzeilen. Ein inzwischen veröffentlichtes Software-Update solle "die Kommunikation mit 3G-Netzwerken" verbessern, hatte eine Unternehmenssprecherin dazu erklärt. Von den Verbindungsschwierigkeiten waren Berichten zufolge vorwiegend US-Kunden betroffen. T-Mobile hatte Kundenbeschwerden auch aus den Niederlanden erhalten; in Deutschland seien die Beschwerden in Sachen iPhone 3G aber im Normalbereich für UMTS-Geräte geblieben. (vbr)