Skimming ließe sich leicht unterbinden

Nach Ansicht des Bundesverbandes der Verbraucherzentralen ließen sich Manipulationen an Bankautomaten leicht verhindern, doch die Kreditinstitute scheuen anscheinend die Kosten.

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Von
  • Frank Möcke

Die Manipulationen deutscher Bankautomaten, durch die Betrüger in den vergangenen Monaten tausende Konten geplündert haben, ließen sich nach Ansicht des Bundesverbandes der Verbraucherzentralen leicht verhindern. Wie der Spiegel in seiner neuen Ausgabe berichten wird, fordert Verbandschef Billen, dass Banken und Sparkassen endlich alle Anstrengungen unternehmen müssten, um das Ausspähen von Kundendaten mit falschen Lesegeräten und Tastaturen zu erschweren. Schon seit Jahren gebe es Anti-Skimming-Module, die nicht einmal tausend Euro kosteten. Die Apparaturen machten das Kopieren der Magnetstreifen von Bankkarten unmöglich und hätten fast alle Skimming-Attacken der vergangenen Monate verhindert. Noch nicht einmal 20 Prozent der 54.000 deutschen Geldautomaten seien mit entsprechenden Geräten ausgerüstet.

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Millionenschaden durch manipulierte Geldautomaten (fm)