Billigere Solid State Disks von Samsung
Speziell auf Billig-Notebooks zielen SATA-SSDs mit MLC-NAND-Flash-Speicher und Kapazitäten von 8, 16 oder 32 GByte.
Samsung, marktführender Hersteller von NAND-Flash-Speicherchips, erweitert sein Angebot an damit bestückten Solid State Disks (SSDs) um Varianten speziell für Billig-Notebooks. In diesem Marktsegment erwarten Analysten auch die größten Wachstumsraten für SSDs, denn die schnellen 2,5-Zoll-Laufwerke mit hoher Kapazität sind noch so teuer, dass sie noch wenige Käufer finden.
Für den Markt, den unter anderem bereits Intel und SanDisk bedienen wollen – und in dem sich einige Notebook-Hersteller wie Asus mit selbst gebauten Lösungen, etwa mit Phison-Controllerchips, selbst versorgen – will Samsung nun drei mit MLC-NAND-Flash-Bauelementen bestückte Module fertigen, die noch kleiner und leichter sein sollen als 2,5-Zoll-SSDs, aber mit demselben SATA-II-Controller bestückt sind.
Der Controller steuert 32Â MByte DRAM als Pufferspeicher an, um Lesezugriffe zu beschleunigen. Vier Flash-Chips nutzt er parallel, um die Datentransferraten zu steigern. Beim Lesen sollen alle drei geplanten SSDs dieselbe maximale Datentransferrate von 90Â MByte/s erreichen. Die Schreibraten liegen aber je nach Modell viel niedriger: Die aus vier Chips mit je vier 16-GBit-Dice aufgebaute 32-GByte-SSD soll es auf 75Â MByte/s bringen, die 16-GByte-SSD (vier Dual-Die-Chips) auf 45Â MByte/s und die 8-GByte-SSD auf 25Â MByte/s.
Über Preise schweigt sich Samsung aus, die Produkte sind aber sicherlich eher für den OEM-Markt gedacht und werden in größeren Stückzahlen verkauft. Die Serienfertigung soll im September anlaufen. (ciw)