Nobel-Streaming aus deutschen Landen
Loewe und Grundig arbeiten an Produkten, die die Musikverteilung per Netzwerk auch im gehobenen Wohnumfeld hoffähig machen sollen.
(Bild:Â Loewe)
Der TV-Spezialist Loewe präsentiert in Halle 6.2 eine Multiroom-Lösung zur stilvollen Audioverteilung im vernetzten Heim. Als Server soll das Reference Mediacenter dienen. Das Gerät ist mit einem optischen Laufwerk zum Grabben von CDs ausgestattet und soll die Musik mit 320 kBit/s im MP3-Format oder unkomprimiert auf der integrierte Festplatte abspeichern. Interne Spiegelung auf einer zweiten Festplatte soll für maximale Datensicherheit sorgen. Als Client bietet das Unternehmen den Individual Sound Multiroom Receiver (ISMR) an. Die kompakte Box mit integriertem Verstärker für Stereolautsprecher und Subwoofer lässt sich über die Systemfernbedienung des Mediacenter steuern. Die bidirektionale Steuereinheit ist mit einem OLED-Display ausgestattet, das System war allerdings während einer Präsentation noch nicht voll funktionsfähig. Mit dem Individual Mediacenter bietet Loewe auch einen Mediaserver ohne Festplatte an. Das Gerät kann Inhalte von UPnP-AV-Servern an Loewe-Geräte weiterleiten, nimmt Musik von einem iPod-Dock und zwei USB-Schnittstellen entgegen. Auch das Individual Mediacenter lässt sich durch ISMRs erweitern. Den Preis für die angeblich ab Sommer 2009 erhältlichen Komponenten gab Löwe nicht bekannt.
(Bild:Â Grundig)
Neuigkeiten in Sachen Audio-Streaming vermeldet auch Grundig (Halle 23, Stand 101). Das Unternehmen arbeitet nach eigenen Angaben an einem Receiver mit integrierter 3,5-Zoll-Festplatte, der über ein optisches Laufwerk CDs grabbt und die Musik per UPnP AV im heimischen Netz bereitstellt. Nach Aussagen eines Entwicklers soll der TwonkyMedia-Server von PacketVideo (ehemals TwonkyVision) zum Einsatz kommen. Metainformationen ruft der Audio-Server über seine integrierte FreeDB-Datenbank oder eine Online-Abfrage ab. Der auf der IFA präsentierte Prototyp wird über eine Touch-Oberfläche gesteuert und ist mit einem Verstärker zum Anschluss von Stereolautsprechern ausgestattet. Das Set bestehend aus Server und Lautsprechern soll nach Angaben des Standpersonals etwa 2000 Euro kosten. Zur Verfügbarkeit wollt das Unternehmen keine Angaben machen. (sha/c't) / (nij)