Produktionssteuerung mit dem Blackberry

Die Schad GmbH aus Hamburg stellt auf der Hannover Messe eine Blackberry-Anwendung vor, mit der Servicetechniker direkt in die Produktionssteuerung eingreifen können.

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Nachrichten über Maschinenausfälle erhalten Servicetechniker in vielen Unternehmen heute per SMS. Welcher Fehler aufgetreten ist, kann aber häufig nur nach Inaugenscheinnahme des betroffenen Geräts ermittelt werden. Die Schad GmbH aus Hamburg hat ihr – ursprünglich für den eigenen Bedarf geschriebenes – Software-System Extend 7000 nun auf der Hannover Messe vorgestellt. Damit werden die Techniker nicht nur schnell über Fehler informiert, sie können auch direkt in die Maschinensteuerung eingreifen und kleine Fehler mit ihrem Blackberry-Handheld beseitigen. Im Gespräch mit heise online führte Christian Schad, CEO des Unternehmens, aus, dass die Techniker in verschiedenen Pilotprojekten mit dem System ohne Einarbeitungszeit zurechtkamen.

Die Software unterstützt auf der Maschinen- und Anlagenseite die weit verbreiteten Simatic-Steuerungen von Siemens. Der Java-Client greift auf die Infrastruktur des Blackberry-Herstellers Research in Motion zurück, die Daten gelangen über das Mobilfunknetz zu der mit dem Internet verbundenen Maschine. Nicht nur Fehlermeldungen gelangen auf den Handheld, Parameter wie Füllstände, Drehzahlen oder Temperaturen lassen sich ebenfalls darstellen. Greift der Servicetechniker auf die Anlage zu, ist die Steuerung durch die Leitzentrale blockiert. Auf der Hannover Messe ist das Unternehmen am Blackberry-Stand (Halle 6, Stand H30) vertreten. (ll)