Profischnittsoftware von Magix

Mit Magix Video Pro X will das im Videobereich bis dato für die Consumer-Schnittsoftware Video deluxe bekannte Berliner Multimediaunternehmen in professionelle Sphären vordringen.

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Mit Video Pro X will das im Videobereich bis dato für die Consumer-Schnittsoftware Video deluxe bekannte Berliner Multimediaunternehmen Magix in professionelle Sphären vordringen. Der Hersteller sieht in Video Pro X einen Spezialisten für H(DV)-Aufnahmen, hochauflösendes Videomaterial, professionelle Spezialeffekte und detaillierte Nachvertonung.

Eine flexible Bedienoberfläche samt "hoch entwickelter Videotechnologie" sollen einen optimalen Workflow ermöglichen. Die Liste der Funktionen lässt auf einiges hoffen. So soll das Programm neben DV-, HDV- oder AVCHD- auch XDCAM-Material importieren, ohne sie in ein Intermediate-Format umwandeln zu müssen. Video Pro X unterstützt externe Plug-ins, beispielsweise von VirtualDub und proDAD Vitascene/Adorage sowie VST-Module und DirectX-Plug-ins für Audiobearbeitung. Sequenzen aus anderen Compositing-Programmen sollen sich dank integrierter Alphakanal-Unterstützung von AVI-Dateien ebenso importieren lassen wie Photoshop-Dateien (.psd).

Größe und Position einzelner Fenster kann man laut Magix weitgehend den eigenen Bedürfnissen anpassen; gleiches soll für Tastaturkürzel gelten. GPU-Hardwarebeschleunigung soll besonders bei HD-Videos die CPU des Schnittrechners entlasten. 3D-Titeleffekte, Multicam-Editing, Keyframe-Bearbeitung mit Bézier-Kurven, Drei-Wege-Farbkorrektur, DVD-Authoring mit bis zu acht Tonspuren und Stapelverarbeitung runden die Videofunktionen ab. Für den Audioteil stehen samplegenauer Bearbeitungsfunktionen, ein Echtzeitmixer, Effekte (Declipping, Denoiser, Dehisser, Equalizer, Kompressor, Stereo FX, Echo, Hall und Pitchshift) sowie 5.1-Sounderzeugung und -ausgabe in Dolby Digital zur Verfügung.

Magix Video Pro X soll ab dem 30. September zum Preis von 350 Euro im Fachhandel erhältlich sein. Ein Crossgrade von anderen Magix-Produkten oder von einem Videoschnittprodukt eines anderen Herstellers schlägt mit 250 Euro zu Buche.

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(vza)