Freier OLAP-Server Palo nutzt GPU-Rechenkraft
Ein Prototyp des quelloffenen OLAP-Servers Palo setzt auf die Leistung aktueller Grafikkarten fĂĽr schnellere Datenanalysen.
Eine GPU-Version des quelloffenen OLAP-Servers Palo nutzt die Leistung der auf aktuellen Grafikkarten verbauten Prozessoren (GPU – Graphics Processing Unit), um den Zugriff auf multidimensionale Daten in Memory-basierten OLAP-Datenbanken zu beschleunigen. Die Software wird im Rahmen eines Forschungsprojekts der deutschen Jedox AG, die Firma hinter Palo, und der Freiburger Albert-Ludwigs-Universität mit Unterstützung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) entwickelt. Ein Prototyp soll auf der diesjährigen CeBIT zu sehen sein.
Das Forschungsteam, das seine Kernaufgabe in der Ausarbeitung effizienter Algorithmen für In-Memory-OLAP-Anwendungen sieht, erhofft sich vom Einsatz der GPUs eine Steigerung um bis zum 40-Fachen der aktuell erreichbaren Leistung bei der Ausführung von OLAP-Analysen. Die Forscher setzen bei ihrer Arbeit auf Grafikkarten von Nvidia. Der freie Server Palo spielt seine Stärken bei der Verwaltung und Analyse von Geschäftsdaten aus. Die Software ist für Linux und Windows erhältlich und kann mit Hilfe einer Schnittstelle Microsoft Excel als Frontend einbinden. (akl)