Cebit

Am USB-Port Kraft tanken

Ein Akku im üblichen Rundzellenformat soll Einmalbatterien ersetzen und sich auch dort per USB neue Ladung holen, wo kein herkömmliches Ladegerät verfügbar ist.

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Gembird (Planet Reseller in Halle 25D40, Stand K102) überrascht auf der CeBIT mit einem nützlichen Gimmick: Ein per USB aufladbarer Nickel-Metallhydrid-Akku im AA-Format (Mignon-Zelle, R6) spendet auch dann immer wieder Energie, wenn kein übliches Akku-Ladegerät in Reichweite ist. Ist der Akku leer, stöpselt man ihn zum Laden an den USB-Port eines Notebooks oder PCs. Hängt er an einem USB-Hub, dann sollte dieser ein eigenes Netzteil besitzen, denn die Zelle zieht beim Laden deutlich mehr als 100 Milliampere. Ein bisschen Elektronik im Kopf der Zelle agiert als Ladegerät, innerhalb von fünf Stunden soll der Akku voll sein. Wie lange das Laden in einem herkömmlichen Ladegerät dauert, spezifiziert Gembird nicht, möglich ist es aber, laut Datenblatt.

Da weniger Volumen für den eigentlichen Ladungsspeicher zur Verfügung steht, liefert der Stromspender maximal 1500 Milliamperestunden (mAh). Bei konventionellen NiMH-Akkus im AA-Format sind heute bis zu 2700 mAh üblich. Den unter der Marke Energenie segelnden USB-Akku will Gembird nach der Messe für 20 Euro pro Pärchen über den Fachhandel vertreiben. Eine AAA-Version (Mikro-Zelle) soll folgen. (ea)