Smarter Wasserkocher: Tee per App

Der iKettle ist laut Hersteller der erste Wasserkocher der Welt mit WLAN-Anschluss. Er weckt seinen Besitzer auf Wunsch auch.

vorlesen Druckansicht 84 Kommentare lesen
Lesezeit: 2 Min.

Das Internet der Dinge breitet sich in das bislang noch weitgehend analoge Segment der Teefreunde aus: Der iKettle ist laut Anbieter der erste Wasserkocher der Welt, der über einen WLAN-Anschluss ins Internet gehen und über seinen Zustand informieren kann. Das Gerät weckt seinen Besitzer auf Wunsch auch und fragt, ob es sofort loskochen soll, berichtet Technology Review in seiner Online-Ausgabe.

Der ansonsten handelsüblich wirkende Flüssigkeitenerhitzer aus Edelstahl enthält neben dem Funkmodul, das sich in 802.11b- und 802.11g-Netze einbucht und WPA/WPA2-Verschlüsselung versteht, einen eingebauten Timer. Ein "Boil Dry"-Schutz samt automatischer Abschaltung soll sicherstellen, dass es nicht zu Bränden kommt, falls mal das Wasser vergessen wurde. Wenn nötig, kann in kalkreichen Regionen ein entfernbarer Filter verwendet werden. Im Inneren ist das Gerät sonst frei von Bauelementen und soll sich entsprechend leicht reinigen lassen.

Gesteuert wird der iKettle über eine Smartphone- und Tablet-App, die für iOS und Android angeboten werden soll. Ob es auch ein Web-Interface geben wird, blieb zunächst unklar. Gekocht wird mit den Temperaturen 65, 80, 95 und 100 Grad, was sich auf Wunsch auch über die iKettle-App regeln lässt. In das Gerät passen bis zu 1,8 Liter.

Anbieter Firebox verkauft den iKettle anfangs mit Konzentration auf den Markt in Großbritannien, hier sind 100 britische Pfund inklusive Versand zu zahlen. Will man das Gerät nach Deutschland schicken lassen, werden knapp 120 Euro plus Versandkosten für die Küchen-Hardware fällig. Interessenten benötigen zum Betrieb auf dem europäischen Festland einen Schukoadapter, da das Gerät zwar mit 220 bis 240 Volt arbeitet, aber den liederlichen britischen Stecker mitbringt. Der Kocher funktioniert übrigens auch ohne App, dafür gibt es LED-beleuchtete Tasten.

Siehe dazu auch in Technology Review online: