Paris Photo beginnt

Fotokünstler, Galeristen und Sammler treffen sich ab Donnerstag auf der Paris Photo. Hier zeigen und verkaufen bis Sonntag 136 Galerien aus insgesamt 24 Ländern Fotokunst vom Feinsten.Heise Foto-Redakteur Jobst Kehrhahn ist live vor Ort.

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Von
  • Jobst-H. Kehrhahn

Fotokünstler, Galeristen und Sammler treffen sich ab Donnerstag auf der Paris Photo. Hier zeigen und verkaufen bis Sonntag 136 Galerien aus insgesamt 24 Ländern Fotokunst vom Feinsten. Heise Foto -Redakteur Jobst Kehrhahn ist live vor Ort.

Auch dieses Jahr will die Paris Photo ihren Spitzenplatz als weltweit führende Foto-Messe für historische und zeitgenössische Fotokunst verteidigen: Ab Donnerstagmittag zeigen 136 Galerien und 28 Foto-Verlage im Pariser Grand Palais nahe der Champs-Élysées Fotokunst vom Feinsten und auch vom Teuersten. Zu sehen sind nicht nur zahlreiche Werke etwa von Brassaï, Robert Capa und Helmut Newton. Auch Bilder junger Künstler hoffen auf den Zuspruch kaufkräftiger Sammler. In diesem Jahr gehört Jessica Backhaus dazu, deren Stillleben c't Digitale Fotografie in Ausgabe 2/13 ein Portfolio gewidmet hat.

Eingangshalle zum Grand Palais

(Bild: Jérémie Bouillon/Paris Photo)

Ein Highlight der diesjährigen Paris Photo ist die "Private Collection"-Ausstellung – sie zeigt eine Auswahl von Bildern der Harald Falckenberg-Sammlung der Deichtorhallen in Hamburg –, ein weiteres ist die "Open Book"-Ausstellung: In ihr zeigt Magnum-Fotograf Martin Parr Beispiele für "herausragende Protest-Fotobücher".

Innenansicht des Grand Palais

(Bild: Jérémie Bouillon/Paris Photo)

Direktor der Paris Photo ist auch in diesem Jahr Julien Frydman. Unter seiner Leitung hatte die Messe ihre Fühler weit über Frankreichs Grenzen ausgestreckt und einen Ableger in Los Angeles eröffnet. 2013 zeigten in den Filmstudios der Paramount zahlreiche internationale Aussteller ihre Fotokunst, nächstes Jahr wird sie vom 25. bis zum 27. April ihre Pforten öffnen. Der Grund für die Expansion liegt auf der Hand: Der amerikanische Markt gilt als kaufkräftig, was wohl auch ab Donnerstag unter der Pariser Glaskuppel zu sehen sein wird. Unter den Sammlern, die sich in den Nischen und Gängen drängen, werden auch viele Amerikaner erwartet.

Die Paris Photo läuft bis Sonntag, den 17. November. Geöffnet ist die Ausstellung von 12:30 bis 20:00 Uhr, Sonntag endet die Messe bereits um 19:00 Uhr. Ein Tagesticket kostet 28 Euro, der Katalog 25 Euro. (keh)