Marktforscher: PC-Markt schrumpft 2013 stärker als bisher erwartet

IDC senkt erneut seine Prognose fĂĽr den PC-Markt. Der werde dieses Jahr gegenĂĽber 2012 statt um 9,7 um 10,1 Prozent nachlassen.

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Die Marktforscher von IDC gehen davon aus, dass dieses Jahr weltweit 305 Millionen Desktop- und tragbare PCs verkauft werden. Das würde bedeuten, dass der Markt gegenüber dem Vorjahr nach Stückzahlen um 10,1 Prozent schrumpft. IDC senkt damit erneut seine Prognose für dieses Jahr, das Unternehmen war zuletzt von einem Rückgang von 9,7 Prozent ausgegangen, Anfang Juli noch von 7,8 Prozent. Für 2014 prognostiziert IDC laut Mitteilung einen weiteren Rückgang um 3,8 Prozent auf etwa 302 Millionen verkaufte Geräte, bevor sich langfristig eine leichte Erholung abzeichne bis auf 305 Millionen im Jahr 2017.

(Bild: IDC)

Die Zahl der verkauften Desktop-PCs wird laut IDC in diesem Jahr voraussichtlich von 148,3 Millionen im Jahr 2012 auf 135,6 Millionen zurückgehen. Bei den tragbaren PCs werde die Zahl der ausgelieferten Geräte von 201,1 Millionen auf 178,6 Millionen sinken.

Der Markt für Privatverbraucher werde dabei dieses Jahr mit 15 Prozent wesentlich stärker schrumpfen als der für Unternehmen, der um 5 Prozent nachlassen werde. Der Tablet-Boom beeinflusse eher den Markt für Privatverbraucher, während Unternehmen planten, ihre noch auf Windows XP laufenden Rechner zu erneuern, zumal Microsoft ab April 2014 für die Version keinen Support mehr leisten will. Für 2016 geht IDC davon aus, dass Windows-Tablets am Gesamtmarkt für Windows-Computer einen Anteil von 10 Prozent haben werden. Im September schätzte IDC, dass die Zahl aller verkauften Tablets im laufenden vierten Quartal die der Desktop-PCs und Notebooks übertreffen werde. (anw)