Schlauer Stift digitalisiert

Der Smartpen 3 von Livescribe erkennt Geschriebenes und leitet es an ein Tablet oder ein Smartphone weiter.

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Der Smartpen 3 von Livescribe erkennt Geschriebenes und leitet es an ein Tablet oder ein Smartphone weiter.

Wenn es nach der kalifornischen Firma Livescribe geht, sind schriftliche Notizen längst nicht tot. Allerdings müssen sie um eine digitale Komponente ergänzt werden, so das Unternehmen: Alles, was auf einem Blatt Papier notiert wird, landet mit den sogenannten Smartpens des Herstellers direkt in einem eingebauten Speicher – und wird dann an Mobilgeräte weitergeleitet, um später verarbeitet zu werden.

Das neueste Modell, der Smartpen 3, ist für Besitzer von iPad und iPhone gedacht und funkt geschriebene Inhalte mittels stromsparender Bluetooth-Technik an diese Hardware. Dort lassen sie sich dann mit weiteren Daten wie Fotos oder Tabellen ergänzen und das alles dann in eine PDF-Datei umformen. Sogar Töne nimmt der Smartpen 3 auf, was beispielsweise beim Verfolgen von Seminaren und Vorträgen hilfreich sein kann – hierfür wird allerdings iPad oder iPhone benötigt.

Ein Grundproblem bei der Technik bleibt: Sie bedingt spezielles Papier mit einem Punkteraster, das man später nachkaufen muss. Im Grundpaket sind 50 Blätter mit dabei, in einer teureren Variante die doppelte Menge. Hier erhält man außerdem noch ein Abo für den Internet-Speicherdienst Evernote.

Produkt: Smartpen 3
Hersteller: Livescribe
Preis: ab 150 Euro
(bsc)