Kleine Schwester fĂĽr die Smartwatch "Cookoo"
Der Hersteller der ĂĽber die Crowdfunding-Plattform Kickstarter finanzierten Smartwatch "Cookoo" erweitert sein Sortiment um ein neues Modell in zwei DesignausfĂĽhrungen.
Die Smartwatch "Cookoo" gehörte zu den ersten Smartwatches der Neuzeit. Finanziert wurde die Entwicklung der Uhr über die Crowdfunding-Plattform Kickstarter, mittlerweile ist sie auch in Deutschland erhältlich. Auf der CES in Las Vegas erweitert der Hersteller Connectedevice sein Sortiment um das Modell "Cogito" in zwei Designausführungen: Das edlere Modell soll es für rund 180 US-Dollar geben, die laut Entwickler am "Mainstream orientierte" Variante "Cogito Pop" bereits für rund 130 US-Dollar.
Im Vergleich zu anderen Smartwatches sind dies recht niedrige Listenpreise. Allerdings scheint es sich bei der Cogito und der Cogito Pop lediglich um leicht modifizierte AusfĂĽhrungen der Cookoo zu handeln, die im c't-Test nicht so richtig ĂĽberzeugen konnte.
(Bild:Â Connectedevice)
An der Laufzeit lag dies aber ausnahmsweise einmal nicht: Mit einer Knopfzelle kann die Cookoo bis zu 8 Monate am Stück mit dem Smartphone in Verbindung bleiben. Die Kopplung mit dem Smartphone läuft über die stromsparende Funktechnik Bluetooth 4.0 Low Energy alias Bluetooth Smart; eine Verbindung ist nur mit dem iPhone 4S/5, dem iPad ab der 3. und dem iPod touch der 5. Generation möglich.
Problematisch waren bei der Cookoo aber die "smarten" Funktionen: Bei der Cookoo handelt sich um ein Modell mit analogem Quarz-Uhrwerk, die sich mit iOS-Geräten verbindet und über Symbole auf dem Zifferblatt Benachrichtigungen vom Smartphone anzeigt – etwa bei eintreffenden Anrufen oder Kalenderereignissen. Letztlich muss man aber doch immer wieder das Handy rauskramen, um konkrete Informationen zum angezeigten Symbol zu erhalten. Dass man über die Uhr etwa die Kamera des Mobilgeräts fernauslösen kann, war da nur ein kleiner Trost.
An dieser Prinzip scheint sich beim neuen Modell nichts geändert zu haben. In der offiziellen Pressemitteilung wird neben dem Design vor allem die Wasserdichtigkeit bis 10 bar hervorgehoben. Bei der Cogito lassen sich nun immerhin wohl auch Android-Smartphones mit passender LE-Ausstattung as Partner nutzen.
Siehe dazu auch:
- Smartphone-Symbionten. Smartwatches als Infozentrale am Handgelenk. c't 12/2013
(nij)