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13,3-Zoll-Chromebook und hochauflösendes Ultrabook von Toshiba

Toshibas Chromebook-Interpretation kommt mit groĂźem Display, Intel-Prozessor und 16 GByte Speicher. Zudem kommt das 13-Zoll-Ultrabook Kira mit 2560 x 1440 Pixeln und Farbkalibrierung nach Deutschland.

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Chrome OS ist kaum mehr als ein Browser, was das System schnell und wartungsfreundlich macht, es aber auch hauptsächlich auf Webdienste und Remote-Zugriffe beschränkt.

(Bild: Toshiba)

In Deutschland finden die Chromebooks noch nicht viele Freunde, doch in den USA haben sie im Industriemarkt einen Anteil von immerhin 10 Prozent – Grund genug, dass auch Toshiba eines vorstellt. Das einfach "Toshiba Chromebook" getaufte Notebook hat ein 13,3-Zoll-Display mit 1366 × 768 Punkten – die meisten Chromebooks haben ein 11,6-Zoll-Display.

Die Laufzeit soll neun Stunden betragen, das Gewicht bei 1,5 Kilogramm liegen. Der lokale Speicher beträgt 16 GByte, Google legt 100 GByte Cloud-Speicher bei Google Drive für zwei Jahre drauf. Die übrige Hardware: 2 GByte Hauptspeicher, Intel Celeron, 11n-WLAN (keine 5 GHz), HDMI, USB 3.0, Bluetooth 4.0. Einen Preis nannte Toshiba nicht; der US-Newsdienst CNet will 279 US-Dollar erfahren haben. Das ähnlich, aber nur mit 11,6-Zoll-Display ausgestattete Acer Chromebook C720 soll 300 US-Dollar kosten. Es soll im ersten Quartal nach Europa und wohl auch Deutschland kommen.

Mit besonders guter Ausstattung will hingegen das Toshiba Kira gefallen, ein Ultrabook mit 13,3-Zoll-Display. Toshiba hatte es im April vorgestellt und den Verkauf für die USA angekündigt, nun folgen weitere Länder. So soll es im ersten Quartal in Deutschland erhältlich sein.

Das Kira hat eines der wenigen sRGB-fähigen DIsplays und ist ab Werk farbkalibriert.

(Bild: Toshiba)

Besonderheit ist das Display, das 2560 × 1440 Pixel zeigt, was 221 dpi entspricht. Bei der Vorstellung war es noch das erste Windows-Notebook mit dieser Auflösung gewesen, doch mittlerweile sind eine Reihe Modelle lieferbar; ein Test findet sich in der aktuellen c't 2/14 (derzeit am Kiosk). Toshiba betont nicht nur die hohe Pixeldichte, sondern auch die Farben: 97 Prozent des sRGB-Farbraums soll es darstellen, was nur wenige Notebook-Panels schaffen. Zudem will Toshiba jedes Notebook individuell ab Werk farbkalibrieren. Touch-fähig ist es wie die meisten aktuellen Ultrabook-Displays auch.

Als Prozessor kommt Intels Core i7-4 zum Einsatz, 256 GByte SSD, 8 GByte Hauptspeicher und 11ac-WLAN. Die HDMI-Buchse unterstĂĽtzt auch 4K-Monitore. Das Kira soll nur 1,35 Kilogramm wiegen und maximal zwei Zentimeter dick sein. Die Akkulaufzeit gibt Toshiba mit neun Stunden an. Einen Preis nannte Toshiba noch nicht; in den USA geht es bei 1800 US-Dollar los. (jow)