Mit Funk-Armband auf Kinder aufpassen
Ein Funkarmband soll Eltern helfen, ihre Kinder an überlaufenen öffentlichen Orten wie Einkaufszentren, Kinderspielplätzen oder Badestränden nicht zu verlieren, berichtet Technology Review in seiner aktuellen Ausgabe.
- Gordon Bolduan
- Dr. Wolfgang Stieler
Ein Funkarmband soll Eltern helfen, ihre Kinder an überlaufenen öffentlichen Orten wie Einkaufszentren, Kinderspielplätzen oder Badestränden nicht zu verlieren, berichtet Technology Review in seiner Ausgabe 04/2009 (seit dem 19.3. am Kiosk oder portokostenfrei online zu bestellen).
Das Funksystem, das von der Limal GmbH für 59,90 Euro seit November in Deutschland vertrieben wird, besteht aus zwei Geräten. Eines davon trägt das Kind als eine Art Armbanduhr am Handgelenk. Der Empfänger für die Eltern gleicht dagegen einem MP3-Abspielgerät im handlichen Riegelformat und kann am Gürtel getragen werden. An ihm stellen die Eltern per Schiebeschalter ein, ob das Kind in einem Radius von 15, 25 oder 50 Metern spielen soll. Verlässt das Kind den festgelegten Radius, blinkt eine rote Alarmleuchte, und es ertönt ein Piepton sowohl bei der Eltern- als auch Kindereinheit.
Auf einer Trägerfrequenz von 2,4 Gigahertz tauschen Eltern- und Kindereinheit digitale Codes aus, die der Identifizierung dienen. Über drei Antennen, die in das Gerät für Eltern integriert sind, wird die Signalstärke gemessen, die von der Kindereinheit ausgeht. Anhand der drei unterschiedlichen Messwerte errechnet ein Chip in der Elterneinheit die Richtung und die ungefähre Entfernung. (Gordon Bolduan) / (wst)