Lenovo macht gute Geschäfte in Europa

Der chinesische Computerhersteller Lenovo hat den Umsatz in der EMEA-Region (Europa, Naher Osten, Afrika) im abgelaufenen Quartal deutlich steigern können. Weltweit stiegen die Erlöse um 13,5 Prozent auf umgerechnet 2,39 Milliarden Euro.

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Von
  • Peter-Michael Ziegler

Der chinesische Computerhersteller Lenovo hat im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2007/08 (Ende: 31. März) sowohl Umsatz als auch Gewinn steigern können. Der Gesamtumsatz in den Monaten Januar bis März kletterte gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 13,5 Prozent auf 3,73 Milliarden US-Dollar (nach derzeitigem Wechselkurs 2,39 Milliarden Euro). Besonders stark konnte die EMEA-Region (Europa, Naher Osten, Afrika) zulegen, die mit 879 Millionen US-Dollar (564 Millionen Euro) zum Gesamtumsatz beitrug (plus 30 Prozent). In China wuchs der Umsatz um 18 Prozent auf 1,29 Milliarden US-Dollar (827 Millionen Euro), in den USA nahm der Konzern rund 1 Milliarde Dollar ein (641 Millionen Euro), eine Steigerung um 9 Prozent.

Inklusive Sondereinnahmen aus dem Verkauf des Mobilfunkgeschäfts erwirtschaftete Lenovo im vierten Quartal einen Nettogewinn von 140 Millionen US-Dollar (90 Millionen Euro), ein Plus von 113 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Für das Gesamtjahr 2007/08 stehen beim weltweit viertgrößten Computerhersteller, der 2005 die PC-Sparte von IBM übernommen hatte, Umsätze in Höhe von 16,4 Milliarden US-Dollar (10,5 Milliarden Euro) in den Büchern, eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr um 17 Prozent. Der Jahresnettogewinn beläuft sich auf 485 Millionen US-Dollar (311 Millionen Euro), ein Zuwachs um 201 Prozent. Zuletzt kündigte der Konzern an, durch Übernahmen weiter wachsen zu wollen. Ziel sei die Rückeroberung des dritten Platzes im PC-Geschäft, den Acer derzeit inne hat. (pmz)