IBM fördert die Ausbildung zum Aufbau von Mainframe-Know-how

Gemeinsam mit seinen Vertriebspartnern hat der IT-Konzern eine Initiative zur Ausbildungsförderung aufgelegt. Im Rahmen des Stipendiatenprogramms sollen Studenten zum Aufbau von Großrechner-Know-how angeregt werden.

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Der US-Computer-Konzern sieht wachsenden Bedarf in Sachen Großrechner-Know-how. In den vergangenen acht Monaten habe die Zahl der IBM-Vertriebspartner, die sich intensiv mit Mainframe-Projekten beschäftigen, um mehr als 40 Prozent zugelegt. Dementsprechend steige auch die Nachfrage nach kompetenten Mitarbeitern in diesem Segment. Gemeinsam mit seinen Business Partnern hat IBM daher nun ein Stipendiatenprogramm aufgelegt, das insbesondere Studenten an die Ausbildung zum Großrechnerexperten heranführen soll.

Das IBM Destination z Enterprise Computing Scholarship genannte Programm gewährt Studenten entsprechende Stipendien für die Teilnahme an Ausbildungskursen wie beispielsweise "z/OS Basics: Introduction to the New Mainframe", "Linux on System z" und "WebSphere Application Server for z/OS". Die Kurse werden von Partner-Universitäten und -Colleges angeboten – das Programm startet zum Jahresende zunächst offiziell nur in den USA.

Zum Jahreswechsel hatte IBM die neue Generation System z10 seiner Mainframes eingeführt, die dem Hersteller nach Angaben der Marktforscher von IDC im ersten Quartal 2008 einen Umsatzzuwachs von 10 Prozent bescherten. Mittlerweile listet IBM über 4000 Anwendungen von ISVs, die speziell für die Plattform System z entwickelt wurden – über die Hälfte davon laufe auf Linux. Daher bemüht sich auch Novell, den Einsatz von Suse Linux Enterprise Server auf dem Mainframe zu fördern, und hatte im April 2008 zudem die Preise gesenkt. (map)