Apple-Patentantrag zu E-Mail-Dienst mit Wegwerf-Adressen

Der iCloud-Betreiber denkt über einen Mail-Dienst nach, der Wegwerf-Adressen unkompliziert erstellt und erlaubt, mit diesen zu kommunizieren – auch Spam-Quellen sollen darüber leichter zu identifizieren sein.

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Apple zieht eine einfachere Handhabung von Wegwerf-E-Mail-Adressen in Betracht. In einem am Donnerstag veröffentlichten Patentantrag beschreibt das Unternehmen einen E-Mail-Dienst, der eine Wegwerf-Adresse erstellen kann und diese mit der "echten" Adresse des Nutzers intern verknüpft. Dies soll eine vom Empfänger unbemerkte Kommunikation über die Wegwerf-Adresse erlauben.

Schaubild aus dem Patentantrag

Die Wegwerf-Adresse könne auch mit einem Verfallsdatum versehen oder vom Nutzer außer Betrieb genommen werden, schreibt Apple. Ein Browser-Plugin schlage beim Ausfüllen von Adress-Formularen, beispielsweise beim Online-Einkauf, eine verwerfbare E-Mail-Anschrift vor – der Dienst verknüpfe diese dann mit der richtigen E-Mail-Adresse.

Der Mail-Server sei außerdem in der Lage, Kontextinformationen zu hinterlegen, die dem Nutzer erlauben, einen bestimmten Kommunikationspartner als mögliche Quelle von Spam zu identifizieren. Der Dienst soll außerdem vermeiden, dass die E-Mail-Adresse sofort als Wegwerf-Adresse zu erkennen ist, schreibt Apple.

Der Konzern hat den Patentantrag 20140047043 im Sommer 2012 beim US-Patent- und Markenamt eingereicht. (lbe)