Wikileaks verbessert die Suche in geleakten Dokumenten
In den von Wikileaks veröffentlichten Dokumenten soll man jetzt viel besser und schneller suchen können. Dazu hat die Plattform eine neue Suchmaske freigeschaltet, die unter anderem genauere Eingrenzugen ermöglichen soll.
Die Whistleblower-Plattform Wikileaks hat ein überarbeitetes Suchformular veröffentlicht, mit dem sich die geleakten Dokumente einfacher durchstöbern lassen sollen. Unter search.wikileaks.org findet sich dazu eine erweiterte Suche ("Advanced Search"), in der etwa eingegrenzt werden kann, welche Dokumentensammlung durchforstet werden soll – also etwa die Afghanistan War Logs, die Iraq War Logs oder die US-Botschaftsdepeschen. Auf einer Informationsseite schlüsseln die Betreiber ausführlich auf, welche Parameter man im Suchfeld benutzen kann, um möglichst gezielt an bestimmte Dokumente zu gelangen.
Während sich Julian Assange weiterhin in der ecuadorianischen Botschaft in London aufhält, um einer Auslieferung an Schweden zu entgehen, war seine Plattform durch neue Snowden-Enthüllungen gerade erst wieder in den Fokus der Aufmerksamkeit gerückt. In den jüngsten Folien wird erläutert, wie vor allem der britische Geheimdienst GCHQ gegen Wikileaks und neugierige Besucher von Wikileaks-Seiten vorgeht. So war in den USA offenbar geplant, Wikileaks selbst als "böswilligen feindlichen Akteur" einzuordnen. Dann gebe es noch weniger Einschränkungen für die Überwachung der Plattform und ihrer potenziellen Unterstützer. (mho)