Fernwartung mit Intels vPro

Die Fernwartungssoftware Netop Remote Control 9.2 startet und verwaltet PCs über Intels vPro, dank eines zusätzlichen Moduls auch über Netzwerkgrenzen hinweg.

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  • Reiko Kaps

Der Softwarehersteller Netop hat die Version 9.2 seiner Fernwartungssoftware Netop Remote Control vorgestellt. Die neue Fassung läuft nun auch auf den 64-Bit-Windows-Versionen und soll bis zu zehn mal schneller als die Vorgänger sein. Mittels eines zusätzlichen Moduls verbindet Netop Remote Control 9.2 Rechner über Netzwerkgrenzen (NAT) und Firewalls hinweg, laut Hersteller nutzt die Software dafür HTTP.

Die Software greift außerdem auf Intels vPro-Technik zurück, sodass sich selbst abgestürzte oder abgeschaltete Rechner steuern lassen – solange sie am Netzwerk hängen. vPro besitzt Fernwartungsfunktionen (Active Management Technology, AMT): Herzstück von AMT ist eine im Chipsatz integrierte Management Engine (ME), die einen abgeschotteten Teil des Hauptspeichers nutzt. Die ME kann auch aktiv sein, wenn der PC vermeintlich schläft, und mit einer Administrator-Konsole über einen speziellen Intel-Netzwerkchip kommunizieren.

Laut Netop kostet die Basisausführung des Programms (1 Gast/1 Host) knapp 250 Euro, eine erweiterte Version für einen Gast und zehn Hosts schlägt mit knapp 900 Euro zu Buche. Eine 30-Tage-Demo von Netop Remote Control 9.2 erhält man auf Anfrage. (rek)