IBM beginnt in den USA mit Entlassungen
Die Mitarbeitervereinigung Alliance@IBM berichtet von Entlassungen in diversen US-Bundesstaaten. Möglicherweise ist davon ein Viertel der Belegschaft der Sparte Systems and Technology betroffen.
IBM hat in den USA damit begonnen, seine Umstrukturierungspläne umzusetzen. Die US-Mitarbeitervereinigung Alliance@IBM berichtet, am gestrigen Donnerstag hätten Mitarbeiter in den Bundesstaaten New York, Vermont, Minnesota, Iowa, Missouri, Oklahoma und North Carolina ihre Entlassungspapiere erhalten. In Europa, Asien und Südamerika seien dieses Jahr bereits Mitarbeiter entlassen worden, berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg. Genaue Zahlen gibt IBM dazu nicht heraus. Insgesamt könnte IBM dieses Jahr nach Analystenschätzungen 13.000 seiner insgesamt über 400.000 Arbeitsplätze abbauen.
Im Juni 2013 war bereits von anstehenden Entlassungen berichtet worden. Gegenüber heise online hatte eine Sprecherin erklärt, Transformationen gehörten zur Branche und damit ebenso zum wirtschaftlichen Handeln des Konzerns. "Ein gewisser Grad an Remix in der Belegschaft ist daher ein steter Teil unseres Geschäfts." Nun heißt es laut einem Bericht von CNet, IBM konzentriere sich auf Wachstumsbereiche wie Cloud Computing, Analytics und Cognitive Computing. In diesen Bereichen seien jederzeit Stellen frei. Von den aktuellen Entlassungen sei bis zu einem Viertel der Belegschaft in der für Hardware zuständigen Sparte Systems and Technology betroffen. (anw)