Motorola stellt Designer-Handy vor
Zum Weihnachtsgeschäft bringt Motorola ein hochwertiges Handy auf den Markt. Äußeres und innere Werte stehen jedoch nicht im Einklang.
Die Handy-Sparte von Motorola sucht dringend nach Wegen aus der derzeitigen Krise. Neuvorstellungen waren im laufenden Jahr Mangelware, für das kommende Jahr verspricht der Hersteller nach Branchenberichten jedoch mindestens ein Handy mit dem von Google initiierten Betriebssystem Android. Noch zum Weihnachtsgeschäft kommt jetzt ein Handy für Menschen, die beim Einkauf nicht so sehr auf den Preis achten müssen: Das Aura genannte Modell soll sich vor allem durch sein Äußeres von anderen Handys absetzen, die inneren Werte versprechen hingegen nur Schmalkost.
Das Quadband-Handy lässt lediglich das Telefonieren im GSM-Netz zu, UMTS oder gar der Surf-Beschleuniger HSDPA fehlen. Zwar steht immerhin EDGE zur Verfügung, doch zum mobilen Surfen ist das Gerät wohl weniger geeignet: Statt eines üblichen rechteckigen Bildschirms verbaut Motorola beim Aura ein rundes Display mit 480 Pixeln Durchmesser, dass durch ein hochwertiges Saphierglas besonders kratzfest sein soll.
Bei der Bauform setzt Motorola – wie schon beim V70 und V80 – auf eine Klappmesser-Technik. Der Mechanismus soll mittels Präzisionskugellager mindestens 100.000 Öffnungen vertragen. Das Gehäuse besteht aus Edelstahl, die Tasten aus Aluminium. Alleine die Fertigung der Frontplatte soll zwei Wochen in Anspruch nehmen.
Im Online-Shop von Motorola USA lässt sich das Aura zu einem Preis von 2000 US-Dollar bereits vorbestellen, die Auslieferung soll am 4. Dezember starten. Preis und Verfügbarkeit in Deutschland gab Motorola noch nicht bekannt. Weitere technische Daten des Aura nennt unsere Handy-Galerie. (ll)