Bericht: MacBook Pro künftig nur noch mit Retina-Bildschirm
Apple plant offenbar, sein letztes noch verfügbares Profi-Notebook mit Standard-Display vom Markt zu nehmen. Für Kunden wird das teurer.
Wer kein MacBook mit hochauflösendem Retina-Bildschirm haben wollte, hatte bislang zwei Möglichkeiten: Käufer konnten sich mit Apples aktueller Einsteigerlinie, dem MacBook Air, zufrieden geben – oder zum MacBook Pro mit 13-Zoll greifen, das für Profianwender gedacht ist. Alle anderen MacBook-Pro-Modelle mit 13 und 15 Zoll Bildschirmdiagonale sind nur noch mit dem neuen Display-Standard zu haben.
Die Lage könnte sich nun verschlechtern: Wie das taiwanische Fachblatt DigiTimes meldet, steht nun angeblich ein MacBook-Pro-Wachwechsel bevor. Apple plane, die Maschine noch in diesem Jahr vom Markt zu nehmen.
(Bild: Apple)
Schon jetzt macht Apple beim MacBook Pro ohne Retina-Display kein interessantes Angebot mehr: Die Maschine kostet nur 100 Euro weniger als das billigste MacBook Pro Retina mit 13-Zoll. Das heißt aber auch, dass man künftig 1300 statt 1200 Euro zahlen müsste, um in Apples mobile Profiwelt einzusteigen.
Das 13-Zoll-Gerät ohne Retina-Display war im Sommer 2012 zuletzt überholt worden. Es verfügt (nur) über eine 500 GByte große Festplatte, einen 2,5 GHz Dual-Core-i5 sowie 4 GByte Arbeitsspeicher plus Intel HD Graphics 4000. Es ist das letzte verfügbare MacBook mit Slot-in-DVD-Laufwerk.
Das 13-Zoll-MacBook Pro Retina beginnt bei 2,4 GHz mit Dual Core i5 (Turbo Boost bis 2,9 GHz) und besitzt 4 GByte RAM, eine 128 GByte große PCIe-SSD sowie Intels Iris-Grafik. Die erreichte Retina-Auflösung liegt bei 2560 x 1600 Pixeln mit 227 ppi. Diese wird für Apps allerdings skaliert, so dass faktisch gesehen 1280 x 800 Bildpunkte Arbeitsfläche bereitstehen. (bsc)