Red Hat erreicht Einigung in Patentklagen
Der Linux-Distributor sichert Patentlizenzen nicht nur fĂĽr die eigenen Produkte, sondern auch fĂĽr externe Entwickler und Kunden.
Nach fast zwei Jahren endet der Streit um eine mögliche Patentverletzung durch Red Hat im Persistenz-Framework Hibernate in einem Vergleich. Die Kläger DataTern und Amphion Innovations räumen den Linux-Distributor die Nutzungsrechte am U.S. Patent Nr. 6,101,502 ein. Es beschreibt Methoden zur Verknüpfung objektorientierter Software mit relationalen Datenbanken.
Hibernate ist Bestandteil der JBoss Middleware Suite (Jems). Red Hat hatte die junge Firma im FrĂĽhjahr 2006 ĂĽbernommen. Der Fall wurde noch im gleichen Jahr von der Firma FireStar Software vor Gericht gebracht. Im Laufe des Prozesses ĂĽbergab das Unternehmen das Patent an DataTern, das die Klage ĂĽbernahm. Im Rahmen der jetzt gefundenen Einigung hat DataTern ebenfalls eine andere Patentklage zum Thema Zugriff auf relationale Datenbanken aus objektorienter Software heraus gegen Red Hat fallen gelassen.
Das Übereinkommen gilt nicht nur für Red Hat selbst. Auch die sogenannten Upstream- und Downstream-Entwickler – zur letzteren Kategorie gehören zum Beispiel die Entwickler der Community-Distribution Fedora – sowie Red Hats Kunden sind abgesichert. (akl)