T-Mobile USA und Starbucks legen WLAN-Streit bei
Die WLAN-Versorgung der amerikanischen Coffeeshops soll künftig von AT&T übernommen werden. Beim Übergang zum neuen Provider hätte Starbucks gegen die Abmachung verstoßen, klagte der bisherige Partner T-Mobile.
Nur eine Woche nach der Klage von T-Mobile USA haben Starbucks und AT&T ihren Streit mit der amerikanischen Telekom-Tochter beigelegt. Die drei Unternehmen seien übereingekommen, ihre Meinungsverschiedenheiten zu lösen, teilte Starbucks am gestrigen Mittwoch mit. Einzelheiten gab der Kaffee-Konzern nicht bekannt. Bei dem Streit ging es um den Übergang der WLAN-Versorgung der amerikanischen Starbucks-Filialen von T-Mobile zu AT&T. Im Februar hatte Starbucks angekündigt, dass die bisher mit Hotspots von T-Mobile realisierte WLAN-Versorgung von rund 7000 Coffee-Shops künftig von AT&T übernommen werde.
Mit dem Absprung von Starbucks geht dem Mobilfunkanbieter ein großer Teil der Standorte verloren. Am vergangenen Donnerstag hatte T-Mobile Klage gegen Starbucks eingereicht und forderte Schadenersatz sowie eine einstweilige Verfügung. Die Telekom-Tochter beschwerte sich, dass Starbucks entgegen einer Absprache bezüglich des Übergangs bereits Gratis-WLAN auf T-Mobile-Infrastruktur anbiete und damit Umsatzeinbußen verursache. Der Absprache zufolge habe T-Mobile bis Anfang Januar 2009 das exklusive Recht, WLAN in Starbucks-Shops anzubieten. (vbr)