Knapp 7 Prozent Umsatzrückgang bei Alcatel-Lucent

CEO Ben Verwaayen hebt hervor, der Netzwerkausrüster habe trotz eines schwierigen makroönomischen Umfelds sein Umsatzziel erreicht.

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Der Netzwerkausrüster Alcatel-Lucent hat im vergangenen Quartal mit 4,065 Milliarden Euro 6,6 Prozent weniger umgesetzt als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Unterm Strich schrieb der Konzern laut Mitteilung 41 Millionen Euro in schwarzen Zahlen gegenüber einem Nettoverlust von 258 Millionen Euro vor einem Jahr. Der Umsatz mit Carriern schrumpfte um 9,4 Prozent auf 2,73 Milliarden US-Dollar, während der Umsatz im Bereich Enterprise um 6,3 Prozent auf 380 Millionen Euro und die Sparte Services um 12,1 Prozent auf 870 Millionen Euro anwuchs.

CEO Ben Verwaayen hebt hervor, sein Unternehmen habe trotz eines schwierigen makroönomischen Umfelds sein Umsatzziel erreicht. Neben der nachlassenden Nachfrage bei CDMA habe es eine geringere Investionsneigung in Entwicklungsländern gegeben. Diese Effekte seien nur teilweise wettgemacht worden durch erhöhte Nachfrage in den Bereichen W-CDMA, NGN und Unterseekabel. Alcatel-Lucent bleibt bei seiner im Juli abgegebenen Prognose von einem Umsatzminus im Bereich von 2 bis 5 Prozent im gesamten Geschäftsjahr. (anw)